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2. Interdisziplinäres Dialogforum "Mensch und Endlichkeit"

26.09.2018 15:00 - 28.09.2018 13:00
Anmeldepflichtig Kostenpflichtig
Das Lebensende im Spannungsfeld ökonomischer Rationalitäten und ethisch-existentieller Realitäten

Die Versorgung im hohen Alter und am Lebensende scheint immer mehr von einer unternehmerischen Logik geprägt zu sein, deren Konzepte um Leitbegriffe wie Effizienz, Kostenreduktion, Wettbewerb oder Ziel- und Ergebnisorientierung kreisen. So stellt sich die Frage, inwieweit die Ökonomie zur entscheidenden Kategorie geworden ist, die zunehmend das Maß von Würde und Sinn in allen Versorgungskontexten bestimmt. Welcher Raum für Sinn und Begegnung auf personaler Ebene bleibt in einem nach Effizienzkriterien durchorganisierten Lebensende, und wie stellt sich die Arbeitssituation des Gesundheitspersonals dar?

Die kulturelle Antwort auf die existentielle Konfrontation mit der Endlichkeit des Lebens und der eigenen Endlichkeit kann nicht allein aus der optimierten Befriedigung aller messbaren Bedürfnisse durch effizient geplante Dienstleistungsangebote bestehen. Das 2. Goldegger Dialogforum 2018 lädt dazu ein, die Versorgungssituation im hohen Alter und am Lebensende im Spannungsfeld von ökonomischen Rationalitäten und existentiellen Realitäten aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und in einen vertiefenden Dialog zwischen aktueller Forschung und engagierter Praxis einzutreten.

Die Gestaltung des letzten Lebensabschnitts erfordert einen wissenschaftlichen Dialog, der von der Offenheit gegenüber allen Disziplinen sowie der Unabhängigkeit von institutionellen Interessen getragen ist. Hier möchte das Dialogforum Mensch und Endlichkeit Raum für Begegnung auf der Grundlage von vier Leitprinzipien geben:

• Ganzheitlichkeit – alle Wirklichkeiten anerkennen: Interdisziplinärer Diskurs

• Dialog – Raum und Zeit für Begegnung

• Verbindung von Praxis und Theorie

• Wissenschaftlichkeit: Methodenkritischer Diskurs

 

Call for Abstracts:

Wir freuen uns über die Einreichung von Abstracts (ca. 1 Seite) für Beiträge, die in einem Zusammenhang mit dem Tagungsthema stehen. Die Einreichung für eine Vortragspräsentation (15 Minuten) oder Posterpräsentation ist bis 15. Juni 2018 unter netzwerk-lebensende@medunigraz.at möglich. Die Entscheidung über eine Annahme erfolgt bis 1. August 2018.

 

Das Detailprogramm sowie Informationen zu den Tagungsgebühren (die Teilnahme für Studierende der Karl-Franzens-Universität Graz und der Medizinischen Universität Graz ist gebührenfrei!) sind der Veranstaltungshomepage zu entnehmen.

 

Verbindliche Anmeldung unter: netzwerk-lebensende@medunigraz.at

Veranstaltungshomepage:
http://www.netzwerk-lebensende.at/
VeranstalterIn:
Institut für Moraltheologie der Karl-Franzens-Universität Graz gemeinsam mit dem Netzwerk Lebensende des Wissenstransferzentrums
Seminarzentrum Schloss Goldegg, Hofmark 1, 5622 Goldegg (Pongau)
Kontaktperson:
Kristin Attems
Netzwerk Lebensende (Wissenstransferzentrum Süd)
E-Mail: netzwerk-lebensende(at)medunigraz.at
Telefon: Institut für Moraltheologie, Johann Platzer: +43 (0)316 380 - 6127

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