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25.05.2022 15:15 - 16:45

VeranstalterIn

DK Resonante Selbst-Weltbeziehungen

Veranstaltungshomepage:

Web: https://dk-resonance.uni-graz.at/de/neuigkeiten/detail/article/manfred-hutter-to-give-lecture-for-the-igs/

Veranstaltungsort:

Ort: [0001010248] Hörsaal HS 01.15, Universitätsplatz 3, 1.Obergeschoß

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Weshalb und auf welche Weise „antworten“ die 1.000 Götter des Hatti-Landes?

Vortrag von Manfred Hutter, Univ. Bonn

Der Vortrag im Rahmen des Kolloquiums der Graduiertenschule „Resonante Welt¬be¬ziehungen“ geht auf Fragen zu den Beziehungen zwischen Gottheiten und Menschen in den religiösen Vorstellungen des hethitischen Raumes in Zentralanatolien ein. Aufgrund der Quellensituation liegt der zeitliche Fokus der Ausführungen in der sog. „Großreichszeit, d.h. zwischen der zweiten Hälfte des 14. und dem ersten Jahrzehnt des 12. Jahrhunderts v.u.Z. Der Vortrag stellt nicht die Menschen, sondern die Gottheiten als handelnde und dialogisch-responsive Akteure in den Mittelpunkt.

Voraussetzung für eine solche Beziehung zwischen Gottheiten und Menschen ist eine anthropomorphe Vorstellung von Gottheiten, die zwar nicht ausschließlich, aber doch dominierend die göttliche Welt charakterisiert. Diese Vorstellung ermöglicht, dass Menschen und Gottheiten einander „antworten“ können, dies aber auf unterschiedliche Weise tun. Wenn gelegentlich in hethitischen Texten zwischen der „Sprache der Gottheiten“ und der „Sprache der Menschen“ unterschieden wird, so drückt dies wohl aus, dass eine göttlich-menschliche Kommunikation sich von einer menschlich-menschlichen Kommunikation unterscheidet. Anhand von Beispielen (u.a. aus Ritualtexten und Gebetstexten) soll gezeigt werden, wie sich die göttliche Resonanz unterschiedlich ausdrücken kann. Genauso kann im Vortrag erörtert werden, dass die Gottheiten ihrerseits im eigenen Interesse auf menschliche Wünsche eingehen.

Für die Beziehung der Menschen in der hethitischen Kultur zu den Gottheiten ergeben sich daraus wechselseitige Abhängigkeiten, da der göttliche Kosmos eine dem menschlichen und/oder gesellschaftlichen Kosmos vergleichbare Struktur besitzt. Die Akteure des „göttlichen“ und des „menschlichen“ Kosmos stehen dabei in Interaktion, die sich im vielfältigen Spektrum ritueller Praktiken und symbolischer Handlung manifestiert.

Kontakt

DK Resonante Selbst-Weltbeziehungen Enno Friedrich +433163802392

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