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16.12.2019 - 17.12.2019 13:00 - 12:45

VeranstalterIn

Sabine Heinemann (Graz), Uta Helfrich (Göttingen), Judith Visser (Bochum)

Veranstaltungshomepage:

Web: https://homepage.uni-graz.at/de/sabine.heinemann/europa-zur-sprachlichen-dekonstruktion-und-rekonstruktion-eines-konzepts/

Veranstaltungsort

Ort: Universitätsplatz 1/EG, SR 03.01 (0003EG0126)

Teilnahme

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Europa

Zur sprachlichen Dekonstruktion und Rekonstruktion eines Konzepts

Vor dem Hintergrund des in der Nachkriegszeit Erreichten stellt sich die Frage nach der sprachlichen Repräsentation und Vermittlung dieser "(De)Konstruktion" oder "Rekonstruktion" des Konzepts europa. Was bedeutet dies für den politischen und öffentlichen europäischen Diskurs zu bzw. über das Konzept von Europa? Wie wird Europa in den romanischen Ländern von unterschiedlichen Akteuren verstanden, inszeniert und legitimiert? Wie wird Europa in den Texten der unterschiedlichen politischen Gremien und Institutionen auf europäischer Ebene konzeptualisiert, wie im weiteren politischen Diskurs? Welche Rolle spielt Europa in Partei- und Wahlprogrammen sowie in Statements einzelner Politiker, die z.T. als Leitfiguren für ihre jeweiligen Parteien und für bestimmte Ideen fungieren? Wie wird die kulturelle Identität Europas und der Europäer konstruiert? Wie entwickelt sich der europäische Gedanke im Laufe der Geschichte und wie verhält sich dazu die zunächst dominante und auch heute wieder aufkeimende Idee der Nationalität (s. hier auch die Rolle nationaler Stereotype)? Welche Rolle spielen schließlich die jeweilige nationale Presse, TV und Hörfunk sowie die sozialen Medien mit Blick auf die Glaubwürdigkeit der Darstellung und die Meinungsfreiheit? Inwieweit erfolgt eine Lenkung des politischen Diskurses (s. auch agenda setting)?

Mit Bezug auf die romanischsprachigen Länder Europas, ihre historisch sehr heterogenen Ausgangspositionen und ihre entsprechend unterschiedliche Rolle in der Entstehung, De- und Rekonstruktion Europas will die Tagung dazu einladen, diese und verwandte konzeptbezogene Fragen und Prozesse aus lexikalischer, frame-semantischer, diskursanalytischer etc. Sicht zu analysieren und zu diskutieren und so einen Beitrag zu einem besseren Verständnis der konkurrierenden Konzepte von Europa und ihrer historischen Veränderungen zu leisten.

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