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22.09.2021 12:45 - 19:00

VeranstalterIn

Eine Kooperationstagung des Centrums für Jüdische Studien, des Zentrums für Informationsmodellierung (beide Universität Graz), von _erinnern.at_ Nationalsozialismus und Holocaust: Gedächtnis und Gegenwart sowie dem Institut für das künstlerische Lehramt d

Veranstaltungshomepage:

Web: https://juedischestudien.uni-graz.at/de/neuigkeiten/detail/article/anmeldung-internationale-konferenz.-digital-memory-digital-history-digital-mapping.-transformationen-von-erinnerungskulturen-und-holocaust-education/

Teilnahme

Anmeldung: Anmeldepflichtig
Anmeldung bis 20.09.2021, 12:00

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Digital Memory – Digital History – Digital Mapping. Transformationen von Erinnerungskulturen und Holocaust-Education.

Internationale Konferenz (22.-24.029.2021)

Die Erinnerung an Nationalsozialismus und Holocaust befindet sich seit einiger Zeit in einem Prozess des Übergangs, an der Schwelle vom kommunikativen zum kulturellen Gedächtnis. In diesem Transfer werden Erinnerungen mittels spezifischer Techniken und Strategien an Medien gebunden. Diese Funktion übernehmen Denkmäler, Gedenkstätten, Museen, audiovisuelle Massenmedien und immer mehr auch digitale Tools und Praktiken sowie das World Wide Web. Letztere vereinfachen diesen Transferprozess und demokratisieren die Formung des kulturellen Gedächtnisses beispielsweise durch die erleichterte Zugänglichkeit und Erreichbarkeit von digitalen Räumen. Doch die rasant voranschreitende digitale Transformation eröffnet nicht nur neue Chancen für die Darstellung von und Erinnerung an den Nationalsozialismus und Holocaust sowie deren Vermittlung, sondern beinhaltet auch große Herausforderungen und Spannungsfelder. So entzieht sich beispielsweise der interaktive Social Media Bereich weitgehend einer institutionellen, wissenschaftlichen oder didaktischen Regulierung. Somit bedarf es konkreter Anstrengungen, wenn es um einen erfolgreichen Transfer der Holocausterinnerung vom kommunikativen in das kulturelle Gedächtnis geht, die eben

nicht zuletzt der medialen und digitalen Entwicklungen und den Dynamiken und komplexen Bedingungsgefügen heterogener Gesellschaften Rechnung tragen müssen. Dass Fragen nach den Transformationen der Erinnerung an den Nationalsozialismus und Holocaust ebenso wie nach der Bedeutung von Digitalität in Aneignung und Vermittlung, der Holocaust Education, immer mehr Relevanz erlangen, zeigen zahlreiche Projekte der Zeitgeschichtsforschung, digitale Projekte von Gedenkstätten und Museen, Vermittlungsprojekte und verschiedene Projektschienen von Förderinstitutionen. Zahlreiche dieser Projekte haben die Entwicklung von georeferenzierten Webapplikationen, in denen Erinnerungsorte auf digitalen Landkarten markiert und im Sinne des Deep Mappings mit weiterführenden Informationen versehen werden, zum Ziel. Seit 2019 wird am Centrum für Jüdische Studien der Universität Graz in Kooperation mit _erinnern.at_ – Nationalsozialismus und Holocaust: Gedächtnis und Gegenwart sowie dem Zentrum für Informationsmodellierung der Universität Graz das Projekt „Digitale Erinnerungslandschaft Österreich (DERLA) | erinnerungslandschaft.at – Verfolgung und Widerstand im Nationalsozialismus | dokumentieren und vermitteln“ realisiert. Die internationale und interdisziplinäre Tagung „Digital Memory – Digital History – Digital Mapping. Transformationen von Erinnerungskulturen und Holocaust-Education“ ist im Kontext dieses Projektes zu sehen und zielt auf die Diskussion unterschiedlicher Aspekte von digitalen georeferenzierten Dokumentations-, Erinnerungs- und Vermittlungsprojekten ab.

REGISTRIERUNG UNTER: office.cjs(at)uni-graz.at

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